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Über 3.000 Teilnehmer bei „Liege-Demo" für die Pflege

Mehr als 3.000 Teilnehmer haben am vergangenen Samstag am bundesweiten „Flashmob für die Pflege“ teilgenommen. Unter dem Motto „Pflege am Boden“ legten sich die Protestierenden in rund 60 Innenstädten um 5 Minuten vor 12 Uhr für genau 10 Minuten auf den Boden. Die über das soziale Netzwerk „Facebook“ organisierte Aktion soll „den Pflegenotstand in die Wahrnehmung der Menschen rücken“, sagte Initiator Michael Thomsen bibliomed.de, und sprach von einem großen Erfolg.

Eine zentrale Forderung ist die Verbesserung der Personalsituation in deutschen Pflegeheimen. Hier müsse um bis zu 20 Prozent nach oben korrigiert werden, so Thomsen weiter, um allein die Überlastung der Pflegekräfte im Kerngeschäft abzubauen. „Und dabei reden wir noch nicht einmal von Lohnerhöhungen“, die vielmehr Aufgabe von Tarifverhandlungen in den Ländern seien. Mit seiner Aktion wolle der Initiator hingegen jenen 92 Prozent der Pflegekräfte eine Stimme geben, die aus seiner Sicht keinerlei Vertretung haben. Vom Gesetzgeber forderten die Demonstranten daher mehr Aufmerksamkeit für die Anliegen von Pflegekräften, pflegenden Angehörigen und den Pflegeempfängern.

Der „Flashmob“ fand in dieser Form bereits zum zweiten Mal statt. „Wir haben einen richtigen Hype ausgelöst“, sagte Thomsen, weshalb sich die Organisatoren bereits auf einen dritten Termin geeinigt hätten. Am 14. Dezember will die Initiative ihren Beruf laut Mitorganisator Guy Hofmann gegebenenfalls symbolisch auf Weihnachtsmärkten zu Grabe tragen, sollten die laufenden Koalitionsverhandlungen im Bund zu diesem Thema keine Früchte tragen.

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