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VPU-Chefin Maier sieht Pflege außen vor

Die Vorsitzende des Verbandes der Pflegedirektoren an Universitätskliniken und Hochschulen (VPU), Irene Maier, hat die laufenden Koalitionsverhandlungen kritisiert. Die stationäre Pflege komme in den Plänen von Union und SPD für eine gemeinsame Regierung bislang nicht vor, sagte Maier im Gespräch mit „Station24“ am Rande des 36. Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf. Zwar sei aus den Beratungen der Arbeitsgruppe Gesundheit zu erkennen, dass viel über Qualität gesprochen werde, allerdings ohne dass damit verbundene Kriterien benannt worden seien. „Sollten damit auch Personalbemessungen festgelegt werden, wäre das seitens der Pflege zu begrüßen“, sagte Maier, „dann müsste aber auch sofort eine Refinanzierung des entsprechenden Personalaufbaus fixiert werden.“ Andernfalls drohe ein personeller Verschiebebahnhof in den Krankenhäusern, weil in einigen Bereichen, etwa der Intensivversorgung, medizinisches Personal aufgebaut und pflegerisches Personal abgebaut werden würde.

Im gegenwärtigen Finanzierungssystem sieht Maier hierfür schlechte Voraussetzungen. Um den „freien Fall“ im Personalabbau in der stationären Pflege zu stoppen, seien Mindestpersonalstandards das richtige Mittel, mit dem DRG-System aber nicht kompatibel. „Da würde man tatsächlich aussteigen müssen und möglicherweise wieder feste Budgets verhandeln müssen, die dann intern die Personalverteilung neu sortieren“, so Maier.

Das vollständige Interview mit der VPU-Präsidentin sehen registrierte User auf Station24.

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