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Ärztepräsident fordert mehr Transparenz

Klare Regeln und mehr Transparenz bei Zuwendungen der Pharmaindustrie an Ärzte fordert Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) sagte Montgomery, aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfe niemand gegen seinen Willen als Empfänger von Zuwendungen der Pharmaindustrie öffentlich namhaft gemacht werden. „Die Pharma-Unternehmen sollten deshalb von vornherein auf die Zusammenarbeit mit Ärzten verzichten, die nicht genannt werden wollen.“ 

Montgomery weiter: „Wer Vorurteilen und Verdächtigungen begegnen will, muss Transparenz herstellen, um Glaubwürdigkeit und Patientenvertrauen zu gewinnen.“ Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat bereits Ende 2013 einen Transparenzkodex beschlossen. Dieser benötigt aber nach weitgehend einhelliger Meinung die Mitwirkung der Ärzteschaft. Die Große Koalition will im Strafgesetzbuch den Tatbestand der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen einführen. Der Ärztepräsident forderte dagegen in der FAS eine Regelung nach amerikanischem Vorbild. Dort müssen alle Zahlungen der Industrie an Ärzte veröffentlicht werden.
 

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