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Krankenhäuser wollen mehr Möglichkeiten für ambulante Leistungen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert, Patienten den Zugang zum Facharzt im Krankenhaus zu erleichtern. DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum erklärte: „Die Krankenhäuser könnten einen merklichen Beitrag zur Verbesserung der ambulanten fachärztlichen Versorgungslage leisten, wenn man sie nur ließe.“ Er forderte einen Abbau gesetzlicher Hemmnisse und kritisierte „Umsetzungsverhinderungen im Selbstverwaltungsprozess“. Baum weiter: „Ein zentraler Schlüssel zur Entlastung der Facharztpraxen und zur Ausweitung der fachärztlichen Behandlungskapazitäten liegt in der offensiven Umsetzung der heute schon im Gesetz vorgesehenen ambulanten spezialärztlichen Versorgung nach § 116 SGB V.“

Die Große Koalition will dafür sorgen, dass gesetzlich Versicherte künftig schneller einen Termin beim Facharzt erhalten. Im Koalitionsvertrag steht, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) „eine zentrale Terminservicestelle“ einrichten sollten, die innerhalb einer Woche einen Behandlungstermin vermitteln solle. Ist innerhalb von vier Wochen kein Termin möglich, soll ein Termin zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus angeboten werden, wobei die Kosten dafür zu Lasten des KV-Budgets gehen sollen.
 

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