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Rheinland-Pfalz zahlt jetzt auch Fachärzten Landprämien

Rheinland-Pfalz weitet den Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land aus. So werden künftig nicht nur Hausärzte finanziell gefördert, wenn sie eine Praxis in bestimmten ländlichen Region eröffnen. „Neu ist, dass jetzt auch Arztgruppen, die der fachärztlichen Grundversorgung zuzuordnen sind, in nicht mehr so gut versorgten Regionen vom Förderprogramm profitieren können“, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage von bibliomed.de mit. Das betreffe derzeit einzelne Facharztgruppen in fünf Landkreisen, in denen sich auf Basis der aktuellen ärztlichen Bedarfsplanung ein Mangel an bestimmten Fachärzten gezeigt habe.

Schwerpunkt der Förderung von Medizinern auf dem Land bleibe aber die hausärztliche Versorgung, hatte Gesundheitsminister Alexander Schweitzer bereits vergangene Woche erklärt. 
„Um das Arbeiten auf dem Land besonders für Hausärztinnen und Hausärzte attraktiver zu machen, werden wir auch in den Jahren 2014 und 2015 Fördergelder in Höhe von jeweils 400.000 Euro zur Verfügung stellen“, so Schweitzer. Damit sei auch künftig eine Förderung von bis zu 15.000 Euro im Einzelfall möglich, um junge Mediziner in Regionen zu locken, in denen bereits heute oder aufgrund der Altersstruktur der dort praktizierenden Ärzte in den nächsten Jahren vermehrt Arztsitze nachbesetzt werden müssten.


Insgesamt sei eine Förderung in 71 Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden möglich. Bisher seien es 77 gewesen, teilte die Landesregierung mit. Grund für den Rückgang seien die neue Bedarfsplanung, neue Arztzahlen der Kassenärztlichen Vereinigung, Veränderungen bei der Altersstruktur der Regionen sowie zulassungsrechtliche Entscheidungen in jüngster Zeit. Wegen der Ausweitung auf Fachärzte steige die Zahl der Förderberechtigten unterm Strich aber. Bereits in den vergangenen Jahren sei das Förderprogramm immer besser angenommen worden: Seien in 2011 lediglich fünf Förderungen beschieden worden, hätten 2013 bereits 24 Förderungen ausgesprochen werden können. Für 2014 lägen bereits sechs neue Anträge vor.

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