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LKHG sieht Versorgung in der Fläche gefährdet

Die Thüringer Kliniken sehen angesichts staatlicher Zuschusskürzungen um rund 60 Prozent die Patientenversorgung in der Fläche gefährdet. Das sagte Michael Lorenz, Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft (LKHG), heute in Erfurt. Wie bibliomed.de berichtete, hat die Regierung des Freistaats für 2015 eine deutliche Reduzierung ihrer Investitionszuschüsse beschlossen. Mit Verweis auf sinkende Mittelzuweisungen aus Europa und dem auslaufenden Solidarpakt sollen die Mittelzuweisungen auf 50 Millionen Euro sinken. Bisher waren es 120 Millionen Euro gewesen. Lorenz bezifferte den tatsächlichen Bedarf auf 140 Millionen und konstatierte: „Damit sind die Kliniken deutlich unterfinanziert.“

Laut Lorenz beabsichtigt die Landesregierung „das stationäre Versorgungsangebot in der Fläche auszudünnen, auch wenn derzeit vom Erhalt der jetzigen Krankenhauslandschaft gesprochen wird“. Weil die Patientenzahlen jedoch seit Jahren stiegen seien die Kliniken gezwungen, notwendige Investitionen aus den Betriebskosten oder dem Kreditmarkt zu finanzieren. Vom Land fordert die LKHG nun, die benötigten Investitionsmittel kurzfristig zur Verfügung zu stellen.

 

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