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Gohde sieht „erfreuliche" Signale für Pflegereform

Ende 2011 trat Jürgen Gohde aus Enttäuschung über die Pflegepolitik der schwarz-gelben Koalition als Leiter des Pflegebeirats der Bundesregierung zurück. Der Koalitionsvertrag von  Union und SPD stimmt den  Vorstandsvorsitzenden des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) nun optimistisch. „Es ist zum ersten Mal in einer Koalitionsvereinbarung eine Festlegung für eine Beitragserhöhung in dieser Form ausgesprochen. Die ist sogar ganz beträchtlich. Deshalb finde ich es sehr ermutigend, wenn im Koalitionsvertrag die ambulante Tendenz noch einmal klar bekräftigt wird, die auch im Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz steht“, sagt Gohde in der neuen Ausgabe der GesundheitsWirtschaft, die am Montag mit einem großen Schwerpunkt zum Thema „Pflegereform“ erscheint. „Das Interesse an einer Vernetzung von Versorgung, Prävention und einem Mehr an ambulanten Strukturen wird klar beschrieben. Dass eine lebensweltliche Prävention in den Vordergrund gerückt wird, ist erfreulich“, so Gohde weiter.

Dass mit Hermann Gröhe ein fachfremder Politiker die Pflegereform verantworten wird, sieht er nicht als Nachteil. Ihn erfreue diese Personalie durchaus. Gröhe habe eine klare Wertorientierung und sei in der Lage, Menschen zusammenzubringen und notwendige Prozesse zu organisieren. Allerdings müsse man angesichts der vielen Prüfaufträge im Koalitionsvertrag bald sagen, wofür das Geld reiche, mahnt Gohde. Die in Aussicht genommenen 0,5 Prozent Beitragserhöhung seien knapp. „Für mich haben der Pflegebedürftigkeitsbegriff und die sozialräumliche Orientierung eine besondere Bedeutung.“

Das komplette Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der GesundheitsWirtschaft, die am Montag erscheint und bereits heute auf unserem Portal BibliomedManager.de.

 

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