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Jeder Fünfte beurteilt Palliativversorgung als schlecht

Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mit Hilfe des Meinungsforschungsinstituts Forsa die Einstellung der Deutschen zur Versorgung Schwerkranker und zum eigenen Sterben abgefragt. Danach wollen 50 Prozent der Befragten in ihren eigenen vier Wänden sterben, nur vier Prozent im Heim oder in der Klinik. Überdies habe die Untersuchung aber einen dringenden Handlungsbedarf bei der Versorgung schwerkranker Menschen ermittelt, so die Stiftung.

Jeder Fünfte, der schon einmal einen Sterbenden gepflegt hat, beurteilt die Versorgung als schlecht. 86 Prozent der Interviewten halten hierbei eine maximal mögliche Linderung von Schmerzen, Übelkeit und Atemnot für die wichtigsten Kriterien für, 75 Prozent halten die Begleitung im Umgang mit Angst und Trauer für besonders wichtig. Für mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer ist die Beratung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen sehr bedeutend.

„Eine gute Palliativversorgung ermöglicht den Menschen auch mit schwerwiegenden Einschränkungen ihr Leben bis zum Ende in Würde und Selbstbestimmtheit leben zu können“, sagte ZQP-Vorstandschef Ralf Suhr. Entsprechend gaben 94 Prozent der Befragten an, auch in der Sterbephase Dinge tun zu wollen, die ihnen Spaß machen, 92 Prozent möchten über die Maßnahmen in Behandlung und Pflege mitentscheiden, mehr als 85 Prozent von Familie und Freunden Abschied nehmen können. Tatsächlich aber, so Suhr, hätten schwerstkranke, ältere Menschen „oft keinen hinreichenden Zugang zu entsprechender Unterstützung“.

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