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Bayern will niedrigschwellige Betreuungsangebote stärken

Bayern will die Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger weiter verstärken. Dazu verlängert das Gesundheitsministerium die Förderung für die Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote um weitere drei Jahre bis zum März 2017. „Diese Menschen leisten einen wichtigen Beitrag zur Pflege“, sagte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml. „Wir wollen sie weiter entlasten.“

Die von der Freien Wohlfahrtspflege Bayern getragene Agentur informiert Angehörige und geschulte Ehrenamtliche über niedrigschwellige Betreuungsangebote, um für eine stundenweise Entlastung zu sorgen. Zudem berät sie Träger über Anerkennungs- und Fördermöglichkeiten sowie über die Gewinnung und Schulung von Ehrenamtlichen. Damit sei sie „ein erfolgreicher Motor für die Entstehung von Unterstützungsangeboten vor Ort“, so Huml. Neben dem Gesundheits- und Pflegeministerium wird die Agentur auch von der sozialen und der privaten Pflegeversicherung gefördert.

Aktuell fördert das Ministerium nach eigenen Angaben mehr als 500 niedrigschwellige Betreuungsangebote mit insgesamt 900.000 Euro jährlich. Um das Ziel der bayerischen Demenzstrategie zu verwirklichen und flächendeckende Angebote zu etablieren, bestehe aber nach wie vor Handlungsbedarf. „Der Aufbau solcher Unterstützungsnetzwerke für pflegende Angehörige und Betroffene gelingt nur, wenn alle gemeinsam – soziale Träger, engagierte Ehrenamtliche und Politik – zusammenarbeiten“, sagte Huml.

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