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Huml und Montgomery gegen Sterbehilfe

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich erneut gegen eine aktive Sterbehilfe in Deutschland ausgesprochen. Auf dem 5. Bayerischen Hospiz- und Palliativtag am Samstag in Regensburg forderte sie stattdessen einen weiteren Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung: „Wenn schwerstkranke und sterbende Menschen wissen, dass sie nicht allein gelassen werden, ist ihr Wunsch nach Sterbehilfe viel geringer." Zudem begrüßte die Ministerin die Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" durch das Bayerische Hospiz- und Palliativbündnis, welcher der Freistaat als erstes Bundesland bereits im Herbst 2012 beigetreten sei.

Auch Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery lehnte jüngst in einem Interview mit dem Magazin „Focus" jede Form organisierter Sterbehilfe ab. Zwar habe jeder Mensch in Deutschland das Recht auf Suizid. Organisationen, die daraus ein Geschäft machen wollten,  müsse aber „energisch ein Riegel vorgeschoben werden." Patienten hätten ein Recht auf einen würdevollen Tod, aber sie hätten keinen Anspruch getötet zu werden. Darüber hinaus habe sich 2011 die Mehrheit der Mediziner klar gegen eine Hilfe zum Suizid positioniert. „Wir können nicht auf der einen Seite heilen und helfen und auf der anderen Seite mit dem Schierlingsbecher vorbeikommen", so Montgomery. Das verstoße auch gegen den hippokratischen Eid.

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