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Apps können die Therapie Demenzkranker fördern

Eine Pilotstudie der Stiftung für Qualität in der Pflege (ZQP) und Forschern der Berliner Charité hat gezeigt, dass Apps Demenzkranken helfen können, ihr Gedächtnis zu trainieren und etwa ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. Auch das Wohlbefinden im Wohnheimalltag, die Selbständigkeit und die soziale Einbindung hätten gestärkt und so die Pflegekräfte entlastet werden können, sagte die Leiterin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité, Adelheid Kuhlmey. Das Gemeinschaftsprojekt startete bereits im Februar 2013 in einem Berliner Seniorenheim. „Das Besondere an dieser Pilotstudie ist, dass eine Anregung aus der Pflegepraxis aufgegriffen und wissenschaftlich untersucht wurde. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung und Aufwertung des Pflegeberufs", sagte Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der ZQP-Stiftung.
 
Zwar machten die Ergebnisse deutlich, dass der Einsatz der Tablet-Computer immer von einer Pflegekraft begleitet und zuvor durch Schulungen gezielt vorbereitet werden müssten. Allerdings zeigten die Studienteilnehmer auch kaum Berührungsängste mit der neuen Technik. Mit Tablet-Anwendungen wie beispielsweise Quizspielen und Buchstabenrätseln förderten die Demenzkranken ihre Kommunikationsbereitschaft und reaktivierten bestimmte kognitive Fähigkeiten. Darüber hinaus hätten typische Verhaltensauffälligkeiten wie etwa innere Unruhe oder Apathie so eingedämmt werden können. „Die Bewohner erfahren unglaublich viel Anerkennung und Wertschätzung. Sie erleben im höchsten Maße Freude und Gemeinschaft", sagte die Einrichtungsleiterin im Berliner Domicil Seniorenpflegeheim, Ines Jesse. 
 
 

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