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Bundesländer fordern Diabetesplan

Die Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen fordern die Umsetzung eines Nationalen Diabetesplans. Kristin Alheit, Gesundheitsministerin in Schleswig-Holstein, stellte dazu kürzlich eine entsprechende Initiative im Bundesrat vor. Die Länderkammer verwies die Forderung an den Gesundheitsausschuss, der die Bitte nun prüfen und dann gegebenenfalls erneut dem Bundesrat vortragen wird. Kommt im Anschluss eine Mehrheit zustande, wird der Antrag der Bundesregierung vorgelegt.

In Deutschland leben weit über acht Millionen von Diabetes Betroffene. Jährlich erkranken etwa 270.000 weitere Menschen, heißt es in der Auftragsbegründung der Länder. Eine erhebliche Rolle spielte dabei der Lebensstil und die Ernährung. Die zunehmende Zahl der Erkrankten und der demographische Wandel stellten ein finanzielles Problem für das Gesundheitssystem dar. Der Diabetesplan, der auch von WHO, EU und UN gefordert werde, solle Präventionsstrategien, Früherkennungsmaßnahmen, Stärkung der Selbsthilfe und Vorschläge für ein Versorgungsmodell beinhalten.

„Diabetes hat nicht nur für die Betroffenen weitreichende Folgen, sondern auch für unser gesamtes Gesundheitssystem. Der Entwicklung mit immer mehr Erkrankten müssen wir eine gemeinsame und starke Strategie entgegensetzen. Wir wollen die Umsetzung eines Nationalen Diabetesplans mit einer gezielten Präventionsoffensive und der Stärkung von Früherkennung und Selbsthilfe", sagte Alheit in ihrer Rede im Bundesrat.

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