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50.000 Unterschriften für Mindestpersonalausstattung

Genau 52.401 Unterschriften für Personalmindeststandards in der stationären Pflege hat der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, gestern in Berlin entgegen genommen. Überreicht wurden sie von Petentin Heide Schneider, die sich zum Start der Aktion im vergangenen Jahr ein Ziel von 20.000 Unterzeichnern gesetzt hatte. Das hat sie nun deutlich überschritten. Die Unterstützer fordern die Wiedereinführung einer gesetzlichen Mindestpersonalausstattung, wie sie Ende der 1990er Jahre zuletzt existiert hat. Dazu müssten den Krankenhäusern ausreichende Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden.

„Die Politik soll endlich gesetzlich regeln, dass genug Personal für die anstehenden Arbeiten zur Verfügung stehen und gut bezahlt werden", sagte Schneider Station24. Die Krankenschwester und freigestellte Betriebsrätin in einem Haus der Maximalversorgung beobachtet nach eigenen Angaben seit Jahren den Personalabbau in der Pflege. „Die Arbeit auf den Stationen ist kaum noch zu schaffen." Sie hofft, der Gesetzgeber werde der Misere in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nun Abhilfe schaffen.

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