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DBfK fordert Neuausrichtung des deutschen Krankenhauswesens

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sieht in dem gestern vorgestellten „Barmer GEK Report Krankenhaus" wichtige Impulse für eine Krankenhausreform. Der weitere Anstieg der Fallzahlen bei gleichzeitiger Verkürzung der Verweildauern im Jahr 2013 bescheinige die noch immer zunehmende Arbeitsverdichtung, insbesondere in der Pflege, sagte DBfK-Referentin Johanna Knüppel gestern in Berlin. Seit Jahren sei die Krankenhauspflege chronisch unterbesetzt. Hinzu komme, dass Arbeitsanfall und Zahl älterer, chronisch kranker und hoch-aufwändiger Patienten stetig zunehme. Das mache Pflegefachpersonen krank und gefährde auch die Patientensicherheit, so Knüppel.

Darüber hinaus forderte die DBfK-Referentin eine gesetzliche Personalbemessung, die sich nach dem Versorgungsbedarf der Patienten richte. „Die auch durch diesen Report erneut bestätigte Mengenausweitung -  Preis erzeugt Menge – verschlingt und verschwendet Ressourcen, die dingen benötigt werden. Damit muss endlich Schluss sein."

Auch die Krankenhausfinanzierung müsse nach zehn Jahren DRG und ökonomiebedingten Fehlanreizen „vom Kopf auf die Füße" gestellt werden. Kliniken sollte an den Bedarfen der Bevölkerung orientiert ihre Leistungen erbringen. Hier habe sich in den vergangenen Jahren eine erhebliche Schieflage herausgebildet, „die endlich korrigiert werden muss", sagte Knüppel. Zudem erfordere der zunehmende Fachpersonalmangel in der Pflege eine geänderte Weichenstellung. „Wer gutes Personal will, darf es nicht verschließen. Kliniken müssen wieder gute Arbeitgeber werden – aus Sicht qualifizierter Pflegefachpersonen."

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