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Krebszentren schneiden bei Sterbebegleitung schlecht ab

Mitarbeiter baden-württembergischer Krebszentren haben nach eigenem Empfinden nicht genug Zeit zur Begleitung Sterbender. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage mehrerer Universitäten des Landes hervor. 131 Ärzte und Pfleger aus insgesamt 10 Krebszentren wurden darin zur Sterbebegleitung in ihren Häusern befragt. So gaben 55 Prozent der Mitarbeiter über alle Stationsarten hinweg an, selten oder niemals genug Zeit für die Betreuung sterbender Patienten zu haben. Im Vergleich dazu waren nur 14 Prozent der Befragten aus Palliativstationen derselben Meinung.

Laut der Umfrage gab nur jeder Fünfte an, ausreichend auf die Sterbebegleitung vorbereitet zu sein, 70 Prozent sahen einen starken Personalmangel in den Nachtschichten und mehr als die Hälfte der Befragten bewertete die Räumlichkeiten an ihren Kliniken als unzulänglich. Auch hier bewerteten Mitarbeiter auf palliativen Stationen ihre Situation positiver: Nur 20 Prozent sahen ihre Räume als derart schlecht an.

Die Situation habe sich jedoch seit der Gründung der ersten Krebszentren in den 1970er Jahren verbessert, schreiben die Forscher. Als „würdelos" hätten damals 72 Prozent der Ärzte und Pfleger die Situation sterbender Patienten in ihren Kliniken bezeichnet.

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