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Wider das „Standesdenken"

Die Politik will die Rolle von Pflegefachpersonen stärken. So müsse bei den Reizthemen Delegation und Substitution von bisher den Ärzten vorbehaltenen Leistungen im Zentrum die „Perspektive der Patienten" stehen, forderte der CDU-Bundestagsabgeordnete Roy Kühne am Mittwochnachmittag auf der Veranstaltung „Delegation und Substitution – Brauchen wir immer einen Arzt" des Dachverbandes der Innungskrankenkassen (IKK). „Es geht nicht um Standesdenken", stellte Kühne klar. Entscheidend sei die Qualität der Leistung.

Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, klagte, dass sich „ein Großteil der Ärzteschaft mit Händen und Füßen gegen Modellprojekte" wehre. Zwar erlaube das Sozialgesetzbuch solche Modellvorhaben, in denen qualifiziertes Pflegepersonal eigenständig bisher Ärzten vorbehaltene Leistungen erbringe. Aber bisher gebe es in der Praxis keine solchen Modellvorhaben. Scharfenberg forderte diese, um „endlich heilberufliche Aufgaben an qualifizierte Pflegekräfte zu übertragen".

Eine gute Gesundheitspolitik lasse sich dabei aber nicht gegen die Ärzte durchsetzen, bekannte Scharfenberg, fügte jedoch hinzu: „Aber auch nicht nur mit den Ärzten". Es gehe letztlich um eine „bessere Kooperation der Gesundheitsberufe auf Augenhöhe".

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