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Verbände uneins über Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

Die Vorsitzende der Gründungskonferenz zur Einrichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz, Schwester Basina Kloos, hat erneut die große Bedeutung einer eigenen beruflichen Interessenvertretung für Pflegende hervorgehoben. Die Pflegekammer könne zu einer wegweisenden Instanz bei der Orientierung in der Fort- und Weiterbildung werden, sagte sie anlässlich einer Anhörung zum Heilberufsgesetz im rheinland-pfälzischen Landtag vergangene Woche.

Der stellvertretende Vorsitzende der Gründungskonferenz, Markus Mai, kritisierte die ablehnende Haltung einiger Arbeitgeber zur Einrichtung einer Pflegekammer. Er warf unter anderem die Frage auf, warum vor allem privatwirtschaftliche Unternehmen ihren Pflegekräften - die einen wesentlichen Teil des Unternehmenserfolgs erwirtschafteten - im Hinblick auf eine eigene Berufsvertretung keinen Vertrauensvorschuss gäben. Eine bessere Pflegeleistungserbringung komme schließlich allen zugute, wird Mai in einer entsprechenden Mitteilung zitiert.

Die Gewerkschaft Verdi erneuerte anlässlich der Anhörung ihre Kritik an einer Pflegekammer. Sie fürchtet, dass sich damit „berechtigte, aber letztlich unerfüllbare Hoffnungen nach höherer Wertschätzung der Pflegeberufe und verbesserter Einflussnahme verknüpfen". So würde sich mit der Errichtung von Kammern in den wichtigsten Fragen der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen „gar nichts bewegen", heißt es in der Stellungnahme der Gewerkschaft.

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