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BDH wirbt für mehr Mut bei Pflegepolitik

Der Bundesverband Rehabilitation (BDH) fordert von der Bundesregierung ein mutigeres Reformtempo in der Pflegepolitik. Zwar sieht der Verband in dem vergangene Woche verabschiedeten Pflegestärkungsgesetz einen Schritt in die richtige Richtung und begrüßt die damit einhergehenden Leistungsverbesserungen, wünscht sich aber zusätzliche Unterstützung für pflegende Angehörige, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. „Die Pflegeleistung von mehr als 1,3 Millionen Pflegebedürftigen im heimischen Umfeld, integriert in die Familie, ist die Rückversicherung der Pflegeversicherung und angesichts der Demografie ein Faustpfand für die Zukunft", sagte die Verbandsvorsitzende Ilse Müller.

Vor allem die Pflege von an Demenz erkrankten Menschen benötige einen besseren Zuschnitt der Unterstützungsleistungen. Die Bundesregierung tue sich derzeit schwer, der teilhabeorientierten Pflege gerecht zu werden, so Müller. „Wir benötigen daher die Neudefinition der Pflegebedürftigkeit dringend, um Betroffenen und Pflegenden wirklich unter die Arme greifen zu können." Nach Auffassung des BDH gehören die Mittel des Pflegevorsorgefonds in die Finanzierung eines erweiterten Leistungskatalogs. Darüber hinaus fordert der Sozialverband, mittelfristig steigende Beiträge zur Pflegeversicherung offen zu kommunizieren.

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