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Erneute Kritik an Generalistik

Mit „großer Sorge" betrachtet die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) die von der großen Koalition geplante Einführung der generalistischen Pflegeausbildung. Damit werde die Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in ihrer bisherigen Form abgeschafft. „Dieses Vorhaben ist umso unverständlicher, als Deutschland mit dem Altenpflegeberuf und seinen differenzierten Curricula schon vor Jahren ein Modell geschaffen hatte, das inzwischen weltweit von Fachleuten als vorbildlich angesehen wird", sagte Prof. Hans Gutzmann, DGGPP-Präsident.

Die Pflege bräuchte neben den speziellen sozialpflegerischen Kompetenzen der Altenpflege die erprobte Fachkompetenz der Krankenpflege. Ein Pflegegeneralist, der wie bisher 3 Jahre ausgebildet wird, sich allerdings in dieser Zeit Kompetenzen in allen drei bisher getrennten Ausbildungsberufen aneignen solle, könne zwangsläufig auch „nicht annähernd die jetzt im einzelnen Berufsfeld geforderten Kenntnisse und Erfahrungen erwerben". „Aus unserer Sicht werden alle - Krankenhäuser, Heime und besonders die Patienten - verlieren, wenn die generalistische Pflegeausbildung umgesetzt werden sollte", so Gutzmann weiter. Erst gestern hatte der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), einen Gesetzentwurf zur Einführung der generalistischen Ausbildung in der Pflege für den Sommer angekündigt.

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