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200 Millionen Euro mehr für die Versorgung Sterbenskranker

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verbessern. Die Betroffenen sollen zuhause, im Heim oder in der Klinik mehr Hilfe erhalten. Die Mehrausgaben von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde gestern bekannt und soll nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung" noch vor der Sommerpause vom Bundeskabinett beschlossen werden.

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass die Kassen künftig für Erwachsene 95 Prozent statt der bisherigen 90 Prozent der Kosten für Hospize zahlen. Es gibt zudem einen Mindestzuschuss der Kassen zur stationären Palliativbehandlung – dieser soll von 198,45 Euro auf 255,15 Euro pro Tag und Patient steigen. Auch die ambulante palliativmedizinische Versorgung soll gestärkt werden. Dazu sollen bestehende Angebote besser vernetzt und besonders in strukturschwachen Gebieten die Angebote erweitert werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss solle damit beauftrag werden, für den Bereich der ambulanten Palliativpflege „konkrete Festlegungen zu den Versorgungsanforderungen zu treffen", hieß es laut der Zeitung aus Ministeriumskreisen.

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