Passwort vergessen
  • News

Pilotstudie zu selbstorganisierten Beatmungs-WGs

In Nordrhein-Westfalen leben 199 Menschen in 73 selbstorganisierten Beatmungs-WGs. Das ergab eine Pilotstudie der Universität Witten/Herdecke im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums, die erstmals die genaue Zahl und Lebenssituation von Technologie-abhängigen Menschen untersuchte. Betroffen sind Menschen, die im Wachkoma liegen, schwere Lungenkrankheiten haben oder eine Querschnittlähmung ab den oberen Wirbeln und die außerhalb von Krankenhäusern Intensivpflege erhalten. Viele dieser Patienten werden über 24 Stunden beatmet.

Mit 21 Patienten, Pflegenden und Angehörigen haben die Wittener Pflegewissenschaftler Interviews geführt. Sie lobten die intensivere und raschere Versorgung durch das höhere Verhältnis von Pflegenden in den Beatmungs-WGs, einige berichteten, dass sich durch die umfassende Unterstützung ihr Gesundheitszustand deutlich verbessert habe. Auch erlebten einige die Möglichkeit, das eigene Zimmer oder die Wohnung persönlich zu gestalten, sehr positiv im Gegensatz zu ihren Aufenthalten in Krankenhäusern. Auf Grundlage der Ergebnisse empfiehlt die Forschergruppe, die Förderung von Wohngemeinschaften für Technologie-abhängige Menschen, speziell die Förderung von selbstverantworteten WGs, bei weiterhin transparenten Förderkriterien. Die bislang vorhandenen Leitlinien, Empfehlungen, Konventionen sollten zu einer Richtlinie zusammengefasst werden. Expertenrunden mit allen Beteiligten sollten regelmäßig einberufen werden.

Abschlussbericht Pilotprojekt selbstorganisierte Beatmungs-WGs

Unsere Zeitschriften


DIE SCHWESTER DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester Der Pfleger -
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Pflegen­Intensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten