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BVMed fordert bessere Hilfmittelversorgung

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat auf seiner Mitgliederversammlung vergangene Woche in Berlin Verbesserungen in der Versorgung von Patienten mit Hilfsmitteln gefordert. Die Ausschreibungspraxis der Krankenkassen führe in vielen Bereichen zu einer erheblichen Verschlechterung der Versorgungsqualität der Patienten, einer Aushöhlung des Sachleistungsprinzips sowie zu einer Gefährdung der mittelständischen Versorgungsstruktur der Leistungserbringer. „Wir brauchen keinen aggressiven Beitragswettbewerb der Krankenkassen, sondern einen Wettbewerb um die besten Versorgungskonzepte. Wir brauchen eine patientenindividuelle Versorgung statt Ausschreibungen und Pauschalen", sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan auf der Mitgliederversammlung des Verbands.

Ausschreibungen, beispielsweise bei ableitenden Inkontinenzhilfen, Hilfsmitteln gegen Dekubitus oder Rollstühlen, hätten zu Verlusten bei der Produktqualität geführt. Auch die Dienstleistungsqualität habe sich dadurch verschlechtert. Erste Vertragsoption der Krankenkassen sollten daher Verhandlungsverträge mit den Leistungserbringern sein. Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich seien dagegen aufgrund der bisherigen Erfahrungen ungeeignet.

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