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Konsequenzen aus Patiententötungen

Krankenpfleger Niels H. sorgte deutschlandweit für Aufsehen, weil er mehr als 90 Patienten eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt hatte. Jetzt zieht die Politik erste Konsequenzen aus dem Fall, um Tätern schneller auf die Schliche zu kommen. Nach Plänen der niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) soll statt einer äußerlichen Leichenschau künftig auch eine innere Leichenschau (Sektion) möglich sein, bei der auch das Blut untersucht werden darf. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Sonntag. Auch werde zumindest in Niedersachsen bald jedes Krankenhaus einen externen Ansprechpartner haben, dem man Verdachtsfälle melden könne. Die bisherigen Kontrollmechanismen in Kliniken sollen entweder Behandlungsfehler aufdecken oder unnötige Ausgaben für Medikamente verhindern. „In Zukunft müssen wir auch vorsätzliche kriminelle Handlungen in unsere Gedankenwelt einbeziehen", so Rundt laut FAZ.

Wie solche Tötungsserien überhaupt passieren können und wie sie verhindert werden können, erläutert Prof. Dr. Karl H. Beine, Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie an der Privaten Universität Witten/Herdecke, im Interview mit Die Schwester Der Pfleger. Das Gespräch ist in der aktuellen Ausgabe erschienen. » Fachartikel | » E-Paper

 

 

 

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