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Schon 2030 jede dritte Krankenpflegestelle unbesetzt

Bereits in 15 Jahren könnte es einen akuten Fachkräftemangel in der Pflege geben. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI). Danach sind in der Gesundheits- und Krankenpflege bis 2020 etwa 23 Prozent der Stellen unbesetzt, 10 Jahre später sogar 35 Prozent. Bei den Krankenpflegehelfern ist der Engpass der Erhebung zufolge noch größer. Hier könnten 2020 rund 30 Prozent der Stellen frei bleiben, 2030 gar fast 40 Prozent. 

Im europäischen Vergleich fällt der Zuwachs an Pflegekräften hierzulande allerdings überdurchschnittlich aus: Während in Großbritannien die Zahl der Erwerbstätigen in Pflegeeinrichtungen zwischen 2003 und 2011 laut dem Ministerium um mehr als 20 Prozent zurückging, stieg dieser Wert in Deutschland auf ein Plus von rund 13 Prozent.

Spitzenreiter sind Frankreich und Spanien. In diesen Ländern legte die Zahl der in Heimen beschäftigten Pflegekräfte um mehr als 21 Prozent zu. Im Durchschnitt stieg dieser Wert auf rund 5 Prozent.

Betrachtet wurde die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Pflegeinrichtungen aus Spanien, Frankreich, Slowenien, Deutschland, Polen, Österreich, Ungarn, Niederlande, Estland, Tschechien, Slowakei und Großbritannien.  

 

 

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