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Studie: Schlechter Ausbildungsstand an Hospizen

Einer aktuellen Studie zufolge sind in Hospizen sterbende Menschen zwar gut versorgt, Mängel offenbaren sich allerdings in der beruflichen Ausbildung der Mitarbeiter. Lediglich 12 Prozent der befragten Einrichtungen bewerteten diese als gut oder sehr gut, 50 Prozent beschrieben diese als mangelhaft. 88 Prozent haben sich nachträglich für die Betreuung von Sterbenden weitergebildet.

Die Betreuung Sterbender erfolge dennoch auf einem „hohen Niveau", sagte Wolfgang George, wissenschaftlicher Leiter der Studie am Mittwoch. Denn Hospize schnitten immer noch besser ab als Pflegeheime und Krankenhäuser. Das liegt in der besseren finanziellen Ausstattung und der stärkeren Personaldecke in den Einrichtungen begründet.

Im Rahmen der „Gießener Sterbestudie" wurde zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2015 die Versorgung in bundesdeutschen Hospizen untersucht. An der Studie nahm ein Drittel der 162 angefragten Hospize teil. George untersuchte bereits die Sterbesituation in Krankenhäusern und Pflegeheimen. In Heimen stellte er im vergangenen Jahr erhebliche Mängel fest.

 

 

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