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Verweildauer in Heimen sinkt

Immer mehr Männer unter den Pflegeheimbewohnern und eine sinkende Verweildauer prägen die Zukunft der Heime. Das ist das Ergebnis einer vom Evangelischen Johanneswerk in Auftrag gegebenen Untersuchung.

Demnach zeigt sich eine kontinuierliche Abnahme der Verweildauer von durchschnittlich 32,3 Monaten im Jahr 2007 auf rund 27,1 Monate im Jahr 2014. Auffällig ist, dass der Anteil der Männer unter den Verstorbenen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Im Jahr 2007 betrug ihr Anteil an der Gesamtheit aller Verstorbenen 26,9 Prozent, im Jahr 2014 hingegen liegt er mit 33,2 Prozent bereits bei einem Drittel. Die Analyse verdeutlicht auch: Zwischen den 32 untersuchten stationären Altenpflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen gibt es enorme Unterschiede, was die Funktion, die Bewohner und deren Verweildauer betrifft und damit auch den Bedarf an Personal.

Die Zahlen belegten, dass die vereinheitlichte Art und Weise, wie der Personalbedarf in Altenheimen berechnet wird, unzureichend sei. Die unterschiedlichen Funktionen und Belastungen der Heime würden in der Personalbemessung nicht berücksichtigt. Das müsse sich ändern, hieß es am Montag auf der Homepage des Johanneswerks.

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