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DBfK kritisiert Raucheranteil in der Pflege

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des am Dienstag veröffentlichten WHO Tabak Reports 2015 auf die Problematik des hohen Raucheranteils in den Pflegeberufen hin.

„Eine Berufsgruppe, deren Aufgabe es ist, Menschen gesund zu pflegen beziehungsweise gesund zu halten, setzt die eigene Gesundheit nachweislich aufs Spiel – wegen der Überbelastung am Arbeitsplatz. Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Gesundheitssystem", sagte DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel am Mittwoch in Berlin. Während in Deutschland immer weniger junge Menschen rauchten, sei der Anteil der Raucher in den Pflegeberufen im Branchenvergleich erschreckend hoch. Besonders besorgniserregend sei, dass junge Leute als Nichtraucher die Pflegeausbildung beginnen, im Verlauf der Ausbildung aber oft zu Rauchern würden.

„Wir fordern die Arbeitgeber auf, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen und für konsequente Umsetzung geltenden Arbeitsrechts zu sorgen", so Knüppel. Dazu gehöre die Sicherstellung von Arbeitspausen, die das Arbeitszeitgesetz vorschreibt, sowie die Einhaltung von Ruhezeiten und Arbeitsschutzbestimmungen.

 

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