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Heime streiten mit Kassen um Inkontinenzartikel

Die Pflegegesellschaften in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind sauer auf die Ersatzkassen, weil diese einen Vertrag zur Versorgung von Patienten mit Inkontinenzhilfen auslaufen lassen. Das schreibt die Ärzte-Zeitung am Dienstag in ihrer App. Betroffen seien Versicherte der Ersatzkassen, die in vollstationären Pflegeeinrichtungen leben.

Der Geschäftsführer der Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz, Sebastian Rutten, kann „dieses Vorgehen nicht nachvollziehen". Für die Vertragskündigung gäbe es keinerlei Anlass. Auch der saarländische Kollege Jürgen Stenger kritisiert, dass die Ersatzkassen höhere Anforderungen stellten, aber schlechter zahlen wollten.

Der Ersatzkassenverband seinerseits argumentiert, dass man bundesweit einheitliche Regelungen anstrebe und deshalb die Verträge gekündigt habe. Der neue Vertrag reduziere administrative Abläufe. Das führe zu einer Kostensenkung bei den Heimen und damit auch zu einer Absenkung der Pauschalen.

Bislang zahlen die Ersatzkassen monatlich 33,95 Euro pro Versicherten. Künftig sollen es 29,99 Euro sein. Für die Erstversorgung ist dann nur noch eine Verordnung nötig, Folgeversorgungen sollen dann komplett papierlos verlaufen.

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