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Aktivisten kritisieren Pflegereform scharf

In einem Offenen Brief (Download, PDF) an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe üben die Pflegeaktivisten Werner Kollmitz, Reinhard Leopold und Michael Thomsen Kritik am Referentenentwurf zum Pflegestärkungsgesetz II (PSG II). Ihr Urteil: Der Reformentwurf könne den bestehenden Pflegenotstand nicht beseitigen. Die Aktivisten, die unter anderem in der Initiative „Pflege am Boden" aktiv sind, kommen zu weitgehenden Schlussfolgerungen: Die Selbstverwaltung der Pflege habe versagt und müsse deshalb aufgelöst werden. Der Gesetzgeber stehe in der Pflicht, Pflegeangelegenheiten gesetzgeberisch neu zu regeln. Ziel dabei müsse sein, dass wieder mehr Menschen gerne und langfristig im Pflegebereich arbeiten, so die Forderung der Gruppe. Dazu seien deutlich bessere, verbindliche, bundeseinheitliche und nachprüfbare Personalschlüssel notwendig. Dies sei aber in diesem neuen Gesetz nicht vorgesehen.

Mitunterzeichner des Briefs sind unter anderem der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, der Pflege-Selbsthilfeverband vertreten durch Adelheid von Stösser und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Nord-West vertreten durch Marita Mauritz.

Bereits Ende Juli prangerten die Pflegeaktivisten in einem Offenen Brief die Pflegeselbstverwaltung an.

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