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DBfK will mehr Tempo bei Ausbildungsreform

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat die Bundesregierung aufgerufen, schnell den zur Sommerpause versprochenen Gesetzesentwurf zur Pflegeausbildungsreform vorzulegen. Die Sommerpause sei vorbei und noch immer kein Entwurf in Sicht, heißt es in einer DBfK-Mitteilung. „Wir brauchen jetzt endlich Klarheit über Struktur und Inhalt sowie den Zeitplan für die Umsetzung der neuen Ausbildung, nicht zuletzt damit die Schulen und Hochschulen Planungssicherheit erhalten", sagte die DBfK-Präsidentin Christel Bienstein am Freitag in Berlin.

Laut dem Berufsverband nütze die lange Vorbereitungszeit vor allem den Reformgegnern, „die durch Wiederholung ihrer bekannten – vor allem von Vorurteilen und der Sicherung spezifischer Interessen von Trägern und Schulen geprägten – Argumente Unsicherheit schüren", heißt es in der Mitteilung weiter. Altenpflegeschüler würden mit Fehlinformationen manipuliert wie beispielsweise durch eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie (DGGPP). Danach gaben 37 Prozent der 8.000 befragten Altenpflegeschüler an, dass sie unter den Bedingungen der Generalistik die Ausbildung nicht machen würden.

Auch der Deutsche Pflegerat (DPR) kritisierte die Erhebung. Sie sei „unseriös und falsch", sagte der DPR-Präsident, Andreas Westerfellhaus. Insbesondere, wenn man Suggestivfragen stelle und sich ausschließlich auf eine einzige Berufsgruppe stütze. Es würden so „Mikrobefunde zu repräsentativen Aussagen hochstilisiert". Westefellhaus machte darüber hinaus erneut klar: Es gehe nicht um die Abschaffung der Altenpflege. Niemand wolle das Wissen und Know-how der bislang getrennten Ausbildungen beschneiden. „Solche Behauptungen sind schlichtweg falsch" und erzeugten ein Bild, „welches der Attraktivität des Pflegeberufs konträr entgegensteht."

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