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Palliativmediziner mehrheitlich gegen ärztlich assistierten Suizid

Mehr als jeder zweite Palliativmediziner lehnt den ärztlich assistierten Suizid grundsätzlich ab. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) unter ihren Mitgliedern, darunter etwa 1.800 Ärzten und Pfleger, hervor. Danach erklärten 56 Prozent der Befragten, sie würden selbst nicht Beihilfe zum Sterben leisten. Drei Viertel gaben laut den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen an, sie seien in den vergangenen 5 Jahren von durchschnittlich 10 Patienten um Suizidassistenz gebeten worden.

47 der Befragten, darunter 28 Ärzte, erklärten der DGP zufolge, mindestens einem Menschen Beihilfe zum Sterben geleistet zu haben. Allerdings werde „sehr Unterschiedliches hierunter verstanden - von der Beratung über mögliche Angebote bis hin zur Bereitstellung von Substanzen", heißt es in der entsprechenden DGP-Mitteilung.

Darüber hinaus hätten zwei Drittel der Befragten der folgenden Äußerung zugestimmt: „Bei einem flächendeckenden, bedarfsgerechten palliativmedizinischen Angebot würden weniger Menschen den Wunsch nach ärztlicher Hilfe bei der Selbsttötung äußern." Lediglich 4 Prozent halten der DGP-Befragung zufolge die vorhandenen palliativmedizinischen Kapazitäten für ausreichend.

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