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Frauen im Gesundheitswesen selten in Top-Positionen

Obwohl drei Viertel aller Mitarbeitenden im Gesundheitswesen weiblich sind, bleiben Frauen vor allem im Management Führungspositionen verwehrt. Das zeigt auch die aktuelle Erhebung der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) „Frauen in der Gesundheitswirtschaft". Sie hat unter anderem ergeben, dass in dieser Branche nur jede dritte Führungsposition weiblich besetzt ist. Auf oberster Ebene sind es sogar nur 15 Prozent. Vor allem in Krankenkassen seien Frauen in leitender Position deutlich unterrepräsentiert. Ihr Anteil dort liege bei zwölf Prozent, so die Erhebung. In Vorstand und Geschäftsführung sei nicht einmal jede zehnte Stelle (9 Prozent) von einer Frau besetzt.

„Mit 33 Prozent entspricht der Frauenanteil auf der Führungsebene genau dem Durchschnitt der gesamten Wirtschaft. Selbst Kliniken, in denen drei Viertel der Beschäftigten weiblich sind, weisen im Topmanagement nur einen Frauenanteil von 16 Prozent auf", sagte Michael Burkhart, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma. Darüber hinaus attestiert die Studie den Krankenhäusern auch ein Ost-West-Gefälle. So liegen Sachsen-Anhalt (49,5 Prozent), Brandenburg und Sachsen (beide 47,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (47,3 Prozent) weit über dem Frauenanteilsdurchschnitt. In Niedersachsen sind dagegen nur 29,5 Prozent, in Baden-Württemberg 32,6 Prozent, in Nordrhein-Westfalen 31,6 Prozent Frauen in leitender Position tätig.

Allerdings erweisen sich laut der Studie Bereiche wie Pflegedienst und OP als Frauendomäne, ebenso wie Personalführung, Presse und Marketing. In Personalabteilungen von Pharmaunternehmen machen Frauen 55 Prozent der Führungskräfte aus, bei der Pflegedienstleitung 65 Prozent und in der OP-Leitung 64 Prozent.

Für die Studie wurden Daten von 2.200 Krankenhäusern und Rehakliniken ausgewertet, ebenso wie von 3.000 Pharmaunternehmen, Versicherungen und von Herstellern medizinischer Geräte, 190 Ministerien und Behörden sowie Verbänden und wissenschaftlichen Instituten.

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