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Weniger Kliniken in roten Zahlen

Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser zeigt das aktuelle „Krankenhaus Barometer" des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Demnach haben zwar noch immer 32 Prozent der Kliniken 2014 Verluste geschrieben. Im Vergleich zu den Vorjahren sei dies aber eine Verbesserung, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). „Die vorliegenden Zahlen, die wirtschaftliche Entwicklung mit besseren Grundlohnraten und die im Krankenhausstrukturgesetz vereinbarten Verbesserungen lassen uns hoffen, dass in den nächsten Jahren deutlich mehr Krankenhäuser aus der Defizitsituation herauskommen können", sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.
 
Die zentrale Herausforderung der Krankenhäuser sei nun die Bewältigung des Fachkräftemangels. „In den letzten fünf Jahren haben fast 20 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser gezielt Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben. Und trotzdem haben wir noch immer ein Stellenbesetzungsproblem", erklärte Baum. Nötig sei deshalb eine Aufwertung des Pflegeberufs. „In keinem Fall darf die vorgesehene Reform mit der Vereinheitlichung von Alten- und Krankenpflegeausbildung zu Verunsicherungen führen", warnte Baum mit Blick auf das Gesetz zur Einführung einer generalistischen Ausbildung, für die  die zuständigen Ministerien kürzlich einen Referentenentwurf vorgelegten .

Die Ergebnisse des „Krankenhaus Barometers 2015" beruhen laut DKG auf einer repräsentativen Stichprobe von zugelassenen Allgemeinkrankenhäusern ab 50 Betten in Deutschland, die von März bis Juni 2015 durchgeführt worden sei. Beteiligt hätten sich insgesamt 233 Kliniken.

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