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Sektorenübergreifende Pflegeakte soll Versorgung verbessern

In Bayern ist ein neues Telemedizin-Netzwerk für eine bessere Versorgung pflegebedürftiger Menschen gestartet. Mit diesem sollen Ärzte und Pflegende mit nur einem Klick auf Patientendaten zugreifen können, ohne weite Wege zurücklegen zu müssen, heißt es in einer Mitteilung des bayerischen Gesundheitsministeriums.  Ziel des Projekts mit dem Titel „SPEED – Sektorenübergreifende Pflegakte zur effizienten Pflegedokumentation und Versorgung" sei es, Heime mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten zu verbinden und vor allem Fahrten zum Mediziner vermeiden. Mit Hilfe eines Telekonsils könnten Pflegebedürftigen und Ihren Angehörigen beispielsweise beschwerliche Praxisbesuche erspart bleiben, sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag in München.

Darüber hinaus sollen Klinikaufenthalte verringert und die Verschreibung von Medikamenten reduziert werden. Zwar könne die Telemedizin menschliche Wärme oder ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis nicht ersetzen. „Die technischen Möglichkeiten unterstützen aber Ärzte und Pflegekräfte in ihrem Bemühen um die bestmögliche Versorgung der Pflegebedürftigen", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag in München.

Der Freistaat unterstützt das Projekt bis zum Februar 2017 eigenen Angaben zufolge mit rund 290.000 Euro.

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