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Pflegeheime: RWI warnt vor Panikmache

Angesichts des schlechten Rufs von Pflegeheimen in Deutschland warnt Dörte Heger vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) vor Panikmache. „Profit bedeutet nicht gleich schlechte Pflege und umgekehrt", sagt die Wissenschaftlerin im Interview mit dem Pflegeportal Station24 und bezieht sich auf aktuelle Ergebnisse aus dem Pflegeheim Rating Report. „Im Report finden wir sogar einen leicht positiven Zusammenhang zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit." Wichtig sei es, dass das System so konzipiert sei, dass nur bei guter Pflege Profit gemacht werden könne. „Wer schlechte Qualität liefert, sollte einen Einbruch bei der Auslastung verzeichnen, was sofort zulasten der Profite geht", sagt Heger. „Umgekehrt sollten Heime mit guter Qualität voll ausgelastet und damit auch profitabel sein."

Die aktuellen Studienergebnisse zeigen, dass es den meisten stationären Pflegeeinrichtungen wirtschaftlich gut geht. Dieser Trend werde aller Voraussicht nach weiter anhalten. Das RWI hat Jahresabschlüsse aus 2.252 Pflegeheimen sowie amtliche Daten des Statistischen Bundesamts aller rund 13.000 Pflegeheime, 12.700 ambulanter Dienste und 2,6 Millionen Pflegebedürftiger ausgewertet.

Das gesamte Interview mit Dörte Heger steht registrierten Usern auf Station24 zur Verfügung.

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