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Rheinland-Pfalz testet Gesundheitspass für Flüchtlinge

Das Gesundheitsministerium und das Integrationsministerium in Rheinland-Pfalz haben einen Gesundheitspass für Flüchtlinge erarbeitet, der nun im Land eingeführt werden soll. Das Dokument diene der Dokumentation der verpflichtenden Erstuntersuchungen durch die Gesundheitsämter, erfolgten Impfungen und Erstbehandlungen in den Aufnahmeeinrichtungen und erforderlichen Behandlungen nach dem Transfer in die Kommunen, sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, am Dienstag in Mainz.

Darüber hinaus erleichtere er als Behandlungsnachweis die Mit- und Weiterbehandlung, sagte der Landesärztekammer-Präsident Friedrich Hessenauer Ärzte bekämen mit ihm rasch den Überblick über bereits erfolgte Leistungen und Behandlungen wie Impfungen. Aber auch den Patienten helfe er, weil mit ihm etwa belastende Mehrfachuntersuchungen vermieden werden könnten.

Zunächst wird der Pass dem Ministerium zufolge vier Wochen getestet, um die Nutzerfreundlichkeit zu überprüfen. Erst danach soll der mehrseitige Pass für die flächendeckende Nutzung gedruckt werden. Das Dokument enthalte alle Eintragungen in deutscher, englischer und arabischer Sprache. Die Nutzung sei freiwillig.

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