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Zegelin: Intensivstationen sind menschlicher geworden

Die Wittener Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin hat in einem Interview mit der Zeitschrift „Angehörige pflegen" kritisiert, dass Intensivstationen hierzulande häufig noch als „Tabuzonen" wahrgenommen würden. Das liege vor allem daran, dass dort vieles anders sei als im übrigen Klinikbereich. Die Stationen seien abgeschirmt, voller Technik und es gälten besondere Hygienevorschriften sowie strenge Besuchszeiten. Das verunsichere insbesondere Angehörige.

Dennoch seien Intensivstationen in den vergangenen Jahren „menschlicher" geworden, sagte Zegelin. So bemühten sich viele Kliniken, die Umgebung in den hochtechnisierten Sektoren freundlicher zu gestalten, mehr Alltag zuzulassen, Angehörige besser zu integrieren und sie als Teil des therapeutischen Teams zu verstehen. Besonders innovative Intensivstationen hätten sogar ein tägliches Angehörigentelefonat eingeführt. Es soll Familien einen kurzen Lagebericht von der Station vermitteln. Das führe zu weniger besorgten Angehörigenanrufen insgesamt und erleichtere schließlich die Arbeit auf der Station, so die pensionierte Pflegewissenschaftlerin.
 

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