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Verdi-Studie offenbart Unzufriedenheit bei Pflege-Azubis

Pflege-Azubis hierzulande sind häufig mit ihrer Ausbildungssituation unzufrieden. Das ist ein zentrales Ergebnis des „Ausbildungsreports Pflegeberufe 2015" der Gewerkschaft Verdi. Demnach leiden rund zwei Drittel der Auszubildenden in Kliniken und etwa die Hälfte in der Altenpflege vor allem unter kurzfristigen und ungeplanten Versetzungen zur Kompensation von Personalmangel. Zudem kritisierten 60 Prozent der bundesweit 3.500 befragten Azubis, dass ihre Praxisanleiter nicht ausreichend Zeit erhielten. Ebenso viele beklagten dem Report zufolge, unter großem Zeitdruck zu arbeiten. Hinzu komme, dass etwa ein Drittel der Auszubildenden in der Krankenpflege regelmäßig Überstunden leisten müsse. In der Gruppe der Minderjährigen bemängelte jeder Achte, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, obwohl dies laut Jugendarbeitsschutzgesetz verboten sei. 

 
Sylvia Bühler, Mitglied des Verdi-Bundesvorstands, warnte am Montag in Berlin davor, dass bei hohem Zeitdruck und extremer Arbeitsverdichtung eine gute Ausbildung „auf der Strecke" bleibe. „Wer will, dass junge Menschen mit Freude in ihrem Beruf bleiben, muss unverzüglich handeln", so Bühler. Um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern müsse der Gesetzgeber die erforderliche Mindestpersonalausstattung verbindlich regeln, forderte die Verdi-Vertreterin. Darüber hinaus müsse im Zuge der anstehenden Reform der Pflegeausbildung insbesondere die Qualität der praktischen Ausbildung in den Fokus genommen werden. 
 
 

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