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Deutsche stehen Pflege im Ausland offen gegenüber

Etwa die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, einen nahen Angehörigen in einem Pflegeheim im Ausland versorgen zu lassen, wenn sie so Pflegekosten sparen können. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Online-Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Jedoch gab rund ein Viertel der Befragten auch an, dass die Pflege im Ausland für sie nur infrage komme, wenn die Entfernung nicht zu groß sei und sie ihren Angehörigen regelmäßig besuchen könnten. Zudem seien für jeden Fünften deutschsprachiges Personal und vergleichbare Medizinstandards ausschlaggebend. Die beliebtesten Länder für die Verwandten-Pflege im Ausland sind der Erhebung zufolge Polen und Spanien.

Nichtsdestotrotz sind laut der PwC-Analyse drei Viertel der Bundesbürger bereit, ihren Partner oder einen Angehörigen bei sich zuhause aufzunehmen und zu betreuen. Vor allem ein monatlicher finanzieller Zuschuss in Höhe von mindestens 250 Euro stelle für etwa 77 Prozent der Befragten eine zusätzliche Motivation dar. Gegen eine Pflege zuhause sprechen laut der Online-Umfrage „Zukunft der Pflege" insbesondere Platzmangel, Angst vor emotionaler Überforderung und finanzielle Gründe. Darüber hinaus sind der Erhebung zufolge zwei Drittel der Deutschen auch der Meinung, dass der Staat in der Pflicht sei, eine angemessene Versorgung von Pflegebedürftigen sicherzustellen.

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