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Aufwertung der Pflege: BDH sieht Politik und Gesellschaft in der Pflicht

Der Bundesverband Rehabilitation (BDH) hat angesichts des aus seiner Perspektive bevorstehenden „demografisch befeuertem Jobbooms" auf dem Arbeitsmarkt eine Aufwertung der Pflegeberufe gefordert. Würden heute die richtigen Weichen gestellt, könne Deutschland „das Gute mit dem Nützlichen" verbinden und über eine qualitative Aufwertung der Pflegeprofession den wachsenden Pflegebedarf abbilden sowie für Dynamik auf dem Arbeitsmarkt sorgen", sagte die BDH-Vorsitzende Ilse Müller diese Woche in Bonn. Gelinge es der Gesellschaft, „auf den unter Volldampf fahrenden Zug der Pflege- und Gesundheitswirtschaft aufzuspringen, werden hier zukunftsfeste Jobs entstehen, die die Gesellschaft generationenfester machen", so Müller weiter.

Bei einer Verdopplung der Pflegebedürftigen in der Altenpflege auf 4,4 Millionen bis 2050 werde die Zahl der Beschäftigten stärker steigen als in jeder anderen Branche. „Zumindest dann, wenn es gelingt, den bereits heute um sich greifenden Fachkräftemangel in der Pflege zu bekämpfen", betonte die BDH-Vorsitzende. Es sei insbesondere eine Frage des politischen Willens, die Pflegeprofession monetär aufzuwerten.

Eine generalistische Pflegeausbildung hingegen kann Müller zufolge nicht dazu beitragen, die Pflegebranche aufzuwerten: „Die Versuche der Ausbildungsvereinheitlichung weisen in die völlig falsche Richtung. Die Pflege kranker oder alter Menschen erfordert ein wesentlich differenziertes Spektrum an Kompetenzen."

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