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Dichter fordert Emanzipation der Pflege

Der Regionalverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) hat erneut betont, dass die Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen unabdingbar ist, um die Profession aufzuwerten. Zwar zeigten diverse Aktionen der Arbeitgeber, dass diesen nicht an einer Stärkung der Berufsgruppe gelegen sei. Allerdings sei es Zeit, sich von den Ansprüchen anderer zu emanzipieren, nur so habe der Pflegeberuf eine Chance, den Imageverlust wieder wettzumachen, forderte DBfK-Nordwest-Vorstandsmitglied, Martin Dichter, am vergangenen Freitag in Hannover. „Das gilt nicht nur in Niedersachsen, sondern auch in anderen Bundesländern, die in der Diskussion um die Pflegekammer und auch die Reform der Pflegeausbildung hinterher hinken oder diese gar blockieren", so der Pflegewissenschaftler weiter.

Der Regionalverband verdeutlichte in einer entsprechenden Mitteilung zudem, die Niedersächsische Landesregierung bei ihren Vorhaben zur Aufwertung der Pflege zu unterstützen. Das Land sei in der Pflege auf dem richtigen Weg, sagte Dichter. Vor allem bei der Entwicklung um das Pflegekammergesetz und der Forderung nach einer gerechten Bezahlung beruflich Pflegender.

Vergangene Woche hatten die niedersächsische Gesundheitsministerin, Cornelia Rundt, und die Kommunalen Spitzenverbände des Landes eine entsprechende Erklärung für eine angemessene Vergütung in der Pflege unterzeichnet.

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