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Schwesig erwartet Mehrheit für Generalistik

Bundesfamilienministern Manuela Schwesig (SPD) ist nach wie vor zuversichtlich, in der SPD-Fraktion eine Mehrheit für die von ihr und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) initiierte Reform der Pflegeberufe zu bekommen. Sie sei diesbezüglich in intensivem Austausch mit ihrer Fraktion, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage von Station24 am Freitag in der Bundespressekonferenz. Die Ministerin habe immer wieder hervorgehoben, dass mit der Reform die größte Berufsgruppe in Deutschland geschaffen werde. Der gemeinsame Gesetzentwurf von Schwesig und Gröhe sieht vor, die bisherigen drei Ausbildungswege in der Gesundheits- und Kranken, der Gesundheits- und Kinderkranken- sowie der Altenpflege zu einem gemeinsamen generalistischen Berufsbild zusammenzufassen.

An dem Konzept gibt es aber scharfe Kritik, vor allem aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auch die Oppositionsparteien Die Linke und Bündnis90/Die Grünen lehnen die Generalistik ab. Am Mittwoch hatte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach laut „Stuttgarter Zeitung" erklärt, dass es in seiner Fraktion „noch kein Meinungsbild zu dieser Frage" gebe. Wie zu hören ist, sind vor allem Abgeordnete, die nicht im Gesundheitsausschuss des Bundestages sitzen, skeptisch in Bezug auf die Generalistik.
 
Der kommende Montag und Dienstag könnten dabei entscheidend werden. Am Montag trifft sich dem Vernehmen nach Bundesgesundheitsminister Gröhe mit Vertretern der Fraktionen. Am Dienstag stimmen die Fraktionen ab. 
 

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