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Wagner kritisiert Ärztekammer Westfalen-Lippe

Der Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Franz Wagner, hat die Unterstützung des bayerischen Modells einer Interessenvertretung Pflege durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe kritisiert. Dies sei ein „durchsichtiges Manöver gegen die Professionalisierung der Pflege", so Wagner. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, hatte jüngst die Initiative des Freistaats für eine „Vereinigung der bayerischen Pflege" begrüßt. Windhorst stelle so jedoch sein eigenes Kammermodell infrage, betonte Wagner: „Wäre es angesichts dieser Unterstützung nicht einen Versuch wert, für die angestellten Kammermitglieder der Ärzteschaft Westfalen-Lippe eine Interessenvereinigung mit verwässerten Mitsprachemöglichkeiten der Ärzteschaft in einem Modellversuch zu erproben?". Wagner verdeutlichte allerdings erneut, dass Ärzte und professionell Pflegende eine starke Kammerorganisation brauchten, um die Versorgung zu gewährleisten. „Die Kammern sichern eine Mitsprache bei den eigenen Berufsinteressen und somit bei der Gestaltung des Gesundheits- und Pflegesystems der Zukunft."

Mitte Juli hatte sich das bayerische Kabinett auf die Einrichtung einer „Vereinigung der bayerischen Pflege" mit freiwilliger Mitgliedschaft verständigt. Daraufhin kam es zu zahlreichen kritischen Stimmen aus der Pflegebranche. 
 
 

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