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Hochbetagte im Nordosten kommen mit wenigen Medikamenten aus

Knapp ein Viertel der über hundertjährigen Versicherten der AOK Nordost kam im vergangenen Jahr ohne regelmäßig verschriebene Medikamente aus. Das ist ein zentrales Ergebnis des dritten Teils der Schriftenreihe „Leben über 100" des Gesundheitswissenschaftlichen Instituts der AOK Nordost (GeWINO). Danach wurden lediglich rund einem Drittel der Hundert-Plus-Jährigen aus der Studienpopulation mehr als fünf Wirkstoffgruppen verordnet. Die Analyse ergab zudem, dass im Jahr 2015 nur etwa 35 Prozent der alten Menschen einen Klinikaufenthalt hatten. Auch Erkrankungen wie Demenz und Depressionen traten der Erhebung zufolge in dieser Altersgruppe relativ selten auf. So litt lediglich ein Viertel unter Depressionen. Knapp 65 Prozent der Hundert-Plus-Jährigen wiesen eine Demenzerkrankung auf.

Insgesamt waren in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 1.576 AOK Nordost-Versicherte 2015 wenigstens 100 Jahre alt. Davon wurden laut der Krankenkasse rund 40 Prozent in einem Pflegeheim versorgt. 60 Prozent lebten noch in der eigenen Wohnung.

In Zusammenarbeit mit der Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Adelheid Kuhlmey, analysiert das GeWINO seit 2014 die Versorgung und Gesundheit von Hundertjährigen. Basis der Untersuchung bilden der Kasse zufolge Routinedaten von 1,75 Millionen Versicherten der AOK Nordost mit Wohnsitz in Berlin, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern.

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