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DBR kritisiert Zugangsvoraussetzungen zur generalistischen Pflegeausbildung

Der Deutsche Bildungsrat für Pflegeberufe (DBR) hat in einer Stellungnahme auf die große Diskrepanz zwischen den Ausbildungsvoraussetzungen und–zielen der geplanten neuen generalistischen Pflegeausbildung hingewiesen. Trotz erweiterter Ausbildungsziele gelte im neuen Gesetz weiterhin der seit 2009 geltende „mittlere Bildungsabschluss". Der Bildungsrat empfiehlt, diesen als mittleren „qualifizierten" zu verstehen. Damit sei mehr als „die bloße Erfüllung der Schulpflicht von zehn Jahren gemeint". Diese Formulierung bedeute „eine weiterführende Durchlässigkeit hin zur Klasse 11 als Maßstab für den Schulerfolg", heißt es in der Stellungnahme.

Die Pflegeschulen berichteten über die Erfahrungen mit der Handhabung des abgesenkten Zugangs seit 2009 hohe Abbrecherquoten, kontinuierliche Zunahmen von Wiederholungsprüfungen und steigende Duchfallquoten. „Das Scheitern in der Ausbildung ist für viele vorprogrammiert. Eine Erfahrung, die man ihnen ersparen könnte, wenn sie den Weg über eine Pflegeassistenzausbildung wählen würden", schreibt der DBR in seinem Positionspapier weiter. Darüber hinaus kritisiert der Bildungsrat die „populistische Debatte um den breiten, ‘hürdenfreien‘ Zugang zur Pflegeausbildung". Sie sei gesteuert von Interessen, „die nichts mit den Anforderungen an den Beruf und die Qualität der Ausbildung zu tun haben".

>> Zur kompletten Stellungnahme
 

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