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Hochschule erforscht Einsatz von Datenbrillen in der Intensivpflege

Die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) untersucht derzeit, wie moderne Datenbrillen Pflegefachpersonen und Angehörige bei der häuslichen Intensivpflege von heimbeatmeten Patienten unterstützen können. Dazu sollen die Augmented-Reality-Technologie mit spezieller Software zu „Pflegebrillen" umprogrammiert werden, das teilte die Hochschule jetzt mit. „Die Idee ist, in der Wohnung des Pflegebedürftigen eine Datenbrille zu platzieren, die von allen Pflegenden genutzt wird und diese mit individuellen Informationen versorgt, um die Pflegetätigkeit zu erleichtern und zu verbessern", sagte Heinrich Recken vom HFH-Studienzentrum Essen. So sollen professionell Pflegende etwa Patienteninformationen wie Krankheitsbild, Lebensumgebung, Medikamente und Kontakte zu Angehörigen mit der Augmented-Reality-Brille in Echtzeit abrufen können. Dadurch gewännen sie Zeit, könnten schneller eine Beziehung zum Patienten aufbauen, sich effektiver mit Kollegen absprechen und erledigte Tätigkeiten dokumentieren, so Recken weiter.

Für Angehörige habe die „Pflegebrille" den Vorteil, dass sie nachvollziehen könnten, welche Personen ihr Familienmitglied versorgt hätten und was noch getan werden müsse. Zudem könnten Pflegepläne eingesehen werden oder ein direkter Kontakt zu Pflegexperten und Ärzten hergestellt werden, um sich zum Beispiel von erfahrenen Personal anleiten zu lassen.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Weitere Partner der Initiative sind die Ruhr-Universität Bochum, die TU Clausthal, die iTiZZiM AG, die eins:eins Intensivpflege GmbH und die ZTM Bad Kissingen GmbH.

 

 

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