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Postel kritisiert Gröhes Kompromissbereitschaft bei Generalistik

Die Vizepräsidentin der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Sandra Postel, hat die Kompromisssignale von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zum geplanten Pflegeberufsgesetz kritisiert. Sie sprach sich am Mittwoch in Mainz klar dafür aus, dass die generalistische Ausbildung nicht „aufgeweicht" werden dürfe. Die im vorliegenden Gesetzesentwurf zur Generalistik dargestellten Eckpunkte sollten nicht weiter modifiziert werden. „Wir können Minister Gröhe nur ermutigen, seine politisch klare und fachlich korrekte Richtung in gewohnter Weise beizubehalten", sagte Postel.

Gröhe hatte sich jüngst vorsichtig kompromissbereit gegenüber den Kritikern der Ausbildungsreform gezeigt: Danach solle es möglich sein können, nach zwei Jahren eine Zwischenprüfung zu ermöglichen, mit der sich die Auszubildenden für einen Helfer- oder Assistenzberuf qualifizieren. Zwar sei eine Modernisierung der Assistenzausbildung dringend geboten, sagte die Kammer-Vizepräsidentin, „allerdings sollte es an dieser Stelle eher in Richtung einer zweijährigen, bundesweit harmonisierten Ausbildung für Pflegeassistentinnen und -assistenten gehen". Zudem müsse die Durchlässigkeit der Ausbildung garantiert werden, betonte Postel. „Diese aber in einer Ausbildung darzustellen, ist eine curriculare Herausforderung, die mehr Nachteile als Vorteile bringt."

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