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Verbände fordern Ausbau der akademischen Ausbildung in Gesundheitsfachberufen

Der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Unikliniken, die Deutsche Hochschulmedizin und die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme die dauerhafte Verstetigung der akademischen Ausbildungsmöglichkeiten in der Ergo- und Physiotherapie, im Hebammenwesen und in der Logopädie. Die Teilakademisierung bedinge den Erhalt der fachschulischen Ausbildungsgänge in nennenswertem Umfang, heißt es in der Stellungnahme, die dem Pflegeportal Station24 vorliegt.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte für die genannten Studiengänge eine Verlängerung der Modellphase um zehn Jahre empfohlen, obwohl es die Modellvorhaben als sehr positiv bewertete. Die an der Stellungnahme beteiligten Verbände fordern daher, die Modellklausel konsequenterweise aufzuheben und stattdessen eine dauerhafte Perspektive für die akademischen Studiengänge in den Gesundheitsfachberufen zu schaffen. Dies müsse auch gekoppelt sein an eine adäquate Finanzierung durch Mittel für Forschung und Lehre für die Pflege- und Gesundheitsberufe an den Hochschulen und Universitäten. Zudem müsse gewährleistet sein, dass eine differenzierte akademische Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen in der Universitätsmedizin ebenso wie an Fachhochschulen stattfinden könne. Ergänzend zur berufsfachlichen Ausbildung vermittelten die Fachhochschulen unter anderem wichtige betriebswirtschaftliche, sozialgesetzliche oder Managementinhalte, die für gehobene Tätigkeiten in der praktischen Gesundheitsversorgung erforderlich seien. Die Universitätsmedizin biete zusätzlich ein umfassendes akademisches Umfeld, das über die berufsqualifizierende Ausbildung hinaus eine akademische Weiterqualifikation für die Hochschullehre ermögliche. Dazu müssten die Möglichkeiten der interprofessionellen Lehre zur gemeinsamen, teamorientierten Ausbildung von Studierenden der Medizin und den Gesundheitsfachberufen genutzt werden. Zudem biete nur die Einbettung in die universitäre medizinische Forschungslandschaft die Möglichkeit, die Gesundheitsfachberufe auch wissenschaftsfundiert und fachspezifisch weiterzuentwickeln und somit eine eigene akademische Fächerkultur aufzubauen.

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